Bromme

Bromme

Bromme, Karl Rudolf, genannt Brommy, Seemann, geb. 10. Sept. 1804 in Anger bei Leipzig, gest. 9. Jan. 1860 in St. Magnus bei Bremen, bereiste auf Handelsschiffen Amerika, diente 1827–43 in der griechischen Marine als Fregattenkapitän, war Lehrer an der Marineschule im Piräeus und schrieb pseudonym »Skizzen aus dem Leben eines Seemanns« (Meißen 1832) und »Die Marine« (Berl. 1848; neu bearbeitet von Littrow, 1865; dann von Kronenfels, Wien 1878); dies Werk veranlaßte 1848 seine Berufung in die Marinekommission der deutschen Nationalversammlung. Im März 1849 übernahm er die Herstellung der deutschen Flotte und des Seearsenals zu Bremerhaven. Am 4. Juni vertrieb er mit drei Dampfern das dänische Blockadegeschwader vor der Wesermündung. Nach Auflösung der Flotte 1853 erhielt er als Konteradmiral seinen Abschied, lebte hierauf in Bremerhaven und trat 1857 in der Admiralitätssektion zu Mailand in österreichische Dienste, gab diese Stellung aber bald wieder auf. 1897 wurde ihm auf dem Friedhof zu Hammelwarden ein Denkmal errichtet. Vgl. Bär, Die deutsche Flotte von 1848–1852 (Leipz. 1898).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Bromme — Bromme, Karl Rudolf, gewöhnlich Brommy englisirt, geb. 1804 zu Anger bei Leipzig, kam im 14. Jahre in die Navigationsschule zu Hamburg, diente auf Handelsschiffen und der nordamerik. Kriegsmarine, ging dann nach Griechenland und focht in dessen… …   Herders Conversations-Lexikon

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