Spermatozoiden

Spermatozoiden

Spermatozoiden (Spermatozoen, Antherozoiden, griech., Samentierchen, Samenfäden), die geformten Elemente des männlichen Befruchtungsstoffs. Über die S. bei den Tieren s. Same. In der Botanik bewegliche, in den männlichen Geschlechtsorganen bei vielen Thallophyten, allen Muscineen und den Gefäßkryptogamen entstehende Geschlechtszellen (Spermazellen) von verschiedener Gestalt, die sich mittels Wimpern im Wasser frei bewegen und zuletzt in die Eizelle der weiblichen Geschlechtsorgane eindringen, um sie zu befruchten (s. Algen, Moose und Kryptogamen). Auch bei einigen Gymnospermen (Cycas, Zamia, Ginkgo) kommen echte, mit Wimpern ausgerüstete S. vor, während im allgemeinen bei den Blütenpflanzen die Befruchtung durch nur passiv bewegliche Spermazellen bewirkt wird.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

Игры ⚽ Поможем сделать НИР

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Spermatozoiden — Spermatozoīden, Spermatozōen (grch.), die geformten Elemente des tierischen Samens (s.d.); in der Botanik die männlichen Befruchtungszellen bei den meisten Kryptogamen [Tafel: Botanik II, 29 u. 30] und einigen Gymnospermen, bewegliche, mit Zilien …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Spermatozoiden —   [zu griechisch zõon »Lebewesen« und. ..eĩde̅s »ähnlich«] Plural, die meist in Antheridien gebildeten, durch Geißeln aktiv beweglichen haploiden männlichen Geschlechtszellen vieler Algen, der Moose und Farne und einiger Nacktsamer (Palmfarne,… …   Universal-Lexikon

  • Spermatozoiden — Sper|ma|to|zo|i|den die (Plur.) <zu ↑Spermatozoon u. ↑...ide> bewegliche männliche Keimzellen der Algen, Moose, Farne u. mancher ↑Gymnospermen (Biol.) …   Das große Fremdwörterbuch

  • Unikonta — Für die systematische Einteilung der Lebewesen existieren neben und nacheinander verschiedene Vorschläge. Das hier behandelte Taxon entspricht nicht der gegenwärtig in der deutschsprachigen Wikipedia verwendeten Systematik oder ist veraltet …   Deutsch Wikipedia

  • Moose — Torfmoos (Sphagnum squarrosum) Moose sind grüne Landpflanzen, die in der Regel kein Stütz und Leitgewebe ausbilden. Nach heutiger Auffassung haben sie sich vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt. Die Moose …   Deutsch Wikipedia

  • Sparriger Runzelbruder — Moose Torfmoos (Sphagnum squarrosum) Systematik Domäne: Eukaryoten (Eucaryota) …   Deutsch Wikipedia

  • Algen — (Algae, hierzu Tafel »Algen I III«), Pflanzenklasse aus der Abteilung der Thallophyten, ein oder vielzellige, stets Chlorophyll enthaltende, meist im Wasser lebende, blütenlose Gewächse, deren Körper keine Unterscheidung von Stengel, Wurzeln und… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Ginkgo — Älterer Ginkgobaum (Ginkgo biloba) Systematik Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina) Klasse …   Deutsch Wikipedia

  • Marchantiales — Mondbechermoos (Lunularia cruciata) Systematik ohne Rang: Charophyta Reich …   Deutsch Wikipedia

  • Moosfarn — Moosfarne oben: Dorniger Moosfarn (Selaginella selaginoides) unten: Schweizer Moosfarn (Selaginella helvetica) Systematik …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”