Kalugyer

Kalugyer

Kalugyer (Kaluger) heißen die rumänischen (walachischen) Mönche und Nonnen in der griechischen Kirche. Ihre Klöster blühten vom 15.–17. Jahrh. 1864 nahm die rumänische Regierung Klöster und Kirchengut in Besitz. In Ungarn, Kroatien und Slawonien gibt es zurzeit noch 30 solche Klöster, darunter 13 in der Fruska Gora (im kroatisch-slawon. Komitat Syrmien). Die Mönche befassen sich meist mit Viehzucht und Ackerbau, die Nonnen mit Handarbeiten. S. Kalogeros.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Kalugyer — Kalugyer, Dorf im Kreise Süd Bihar des Verwaltungsgebietes Großwardein (Ungarn); Schwefelquellen; 650 Ew …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Kalugyér — (spr. káludsēr, Kaluger), Dorf im ungar. Komitat Bihar, unweit des Bergwerksortes Vaskóh, mit (1901) 989 rumänischen (griechisch orient.) Einwohnern, bekannt durch die in der Nähe befindliche Schwefelquelle Izbuk (magyar. Dagadó Forras,… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Dagadó Forrás — (spr. fórrāsch), Schwefelquelle in Ungarn, s. Kalugyér …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Izbuk — Izbuk, Schwefelquelle in Ungarn, s. Kalugyér …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Kalogeros — (griech., »guter Alter«, Mehrzahl Kalogeri, auch Kalojer, Kalugyer [s. d.], Kaludscheren), in der griechischen Kirche Bezeichnung für Mönch …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Rézbánya — (spr. rēs bānja, neuerdings R. Város, d. h. R. – Stadt), Bergwerksort im ungar. Komitat Bihar, an der Bahnlinie Großwardein Vaskoh, als Station Lunka R., mit Bergamt, Kupfer und Bleibergwerk und (1901) 643 meist rumän. Einwohnern. In der Nähe die …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Cărpinet — Județ de Bihor Cărpinet Statut : Commune …   Wikipédia en Français

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