Fahlbänder

Fahlbänder

Fahlbänder (Fallbänder), bandförmige Zonen, in denen die in dem normalen Gestein (gewöhnlich kristallinischer Schiefer) nur spärlich vorkommenden Erzbestandteile, wie z. B. Magnetkies, Kupfer-, Zink-, Kobalt- und Zinnerze, in oft so bedeutenden Mengen auftreten, daß sie bauwürdig werden. F. kennt man unter anderm von Kongsberg und Skutternd in Norwegen. Vgl. Erzlagerstätten.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Erzlagerstätten — (hierzu die Tafeln »Erzlagerstätten I III«), alle Gebirgsglieder, in denen Erze, d. h. nutzbare metallische Mineralien, in abbauwürdiger Menge angehäuft sind. Der Form nach sind zunächst die im allgemeinen plattenförmigen E., deren Längen oder… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Fallbänder — Fallbänder, s. Fahlbänder …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Gneis — (Gneiß, Gneuß), kristallinisches Gestein, aus Feldspat (vorwiegend Orthoklas, z. T. Plagioklas), Quarz und Glimmer, also aus denselben Gemengteilen wie der Granit bestehend, von diesem aber durch die schieferige Struktur unterschieden. Die… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Laurentische Formation — (von Logan um 1862 nach dem Lorenzstrom genannt; Urgneisformation), die untere Abteilung der archäischen Formationsgruppe, das älteste auf der Erde nachweisbare Gesteinssystem, das vorwaltend aus Gneisen in verschiedenen Varietäten (s. Gneis),… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Erzlagerstätten — Erzlagerstätten, natürliche Anhäufungen von Erzen und andern Gesteinen. Man unterscheidet nach Gestalt, Form und Lagerung hauptsächlich drei Arten, nämlich: Gänge, Lager und Stöcke. Ein Erzgang ist eine mit Erzen oder erzartigen Mineralgemengen… …   Lexikon der gesamten Technik

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