Proterandrīe

Proterandrīe

Proterandrīe (Protandrie, griech.), die Vorausentwickelung der Männchen vor den Weibchen bei den Tieren und der männlichen Blüten oder Blütenteile bei den Pflanzen, um bei ihnen Selbstbefruchtung zu hindern und Kreuzbefruchtung zu sichern (s. Blütenbestäubung). Bei Bienen, Blumen-, Grab-, Schlupf- und Gallwespen, bei verschiedenen Zweiflüglerarten und andern Insekten erscheint die P. als Regel, und bei denjenigen Wespen, die ihre Bauten in linearer Reihenanordnung anlegen, enthalten die vordern Bruträume immer Männchen, eine Einrichtung, die man Proterothesie genannt hat. Auch bei andern Tieren, z. B. Würmern, Weichtieren, Manteltieren, kommt die P. als gelegentliche oder regelmäßige Einrichtung vor. Vgl. Hermaphroditismus. Bei den Pflanzen ist die P., welche die Inzucht erschwert, in hohem Grade vorherrschend. Vgl. W. H. Müller, P. der Bienen (Liegnitz 1882).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Proterandrie — Als Dichogamie bezeichnet man in der Fortpflanzungsbiologie der Botanik und Zoologie unterschiedliche Reifezeitpunkte der weiblichen bzw. männlichen Geschlechtsorgane bei zwittrigen Pflanzen oder Tieren. Dabei gibt es zwei verschiedene Formen mit …   Deutsch Wikipedia

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  • Proterandrie — Pro|te|ran|drie* die; <zu gr. próteros »früher, eher«, ane̅r, Gen. andrós »Mann« u. 2↑...ie> svw. ↑Protandrie …   Das große Fremdwörterbuch

  • protandrie — protérandrie [ prɔterɑ̃dri ] n. f. • 1892; du gr. proteros « le premier » et andrie 1 ♦ Biol. Forme d hermaphrodisme où les gamètes mâles sont mûrs avant les gamètes femelles. Protérandrie animale des ténias, des huîtres. 2 ♦ Protérandrie… …   Encyclopédie Universelle

  • Protandrie — Als Dichogamie bezeichnet man in der Fortpflanzungsbiologie der Botanik und Zoologie unterschiedliche Reifezeitpunkte der weiblichen bzw. männlichen Geschlechtsorgane bei zwittrigen Pflanzen oder Tieren. Dabei gibt es zwei verschiedene Formen mit …   Deutsch Wikipedia

  • Proterandrisch — Als Dichogamie bezeichnet man in der Fortpflanzungsbiologie der Botanik und Zoologie unterschiedliche Reifezeitpunkte der weiblichen bzw. männlichen Geschlechtsorgane bei zwittrigen Pflanzen oder Tieren. Dabei gibt es zwei verschiedene Formen mit …   Deutsch Wikipedia

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