Pelsücz

Pelsücz

Pelsücz (spr. pélschüz, früher Peisöcz), Großgemeinde im ungar. Komitat Gömör, am Sajó, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Bánreve-P.-Dobsina, P.-Murány und P.-Nagy-Szlabos, mit Eisenwerk, Holzwarenfabrik und (1901) 2099 magyarischen (meist reform.) Einwohnern. Dort stand angeblich das von Bors, einem Anführer Árpáds, eroberte Philecia der Jazyzier, später die Stammburg der mächtigen Familie Bebek. Merkwürdig ist das Pelsüczer Plateau am Sajó, dessen sämtliche Gewässer in Felsspalten versinken, sowie das in einem Kessel liegende, 96 m tiefe »klingende Loch « (Csengö lyuk, spr. tschengö ljŭk).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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