Jägerschreie und Weidsprüche

Jägerschreie und Weidsprüche

Jägerschreie und Weidsprüche, altdeutsche Rätselfragen, welche die Waldleute vor und nach der Jagd zu gegenseitiger Erheiterung einander aufzugeben pflegten, und in denen ein reicher Schatz von Kenntnissen, Künsten, Sitten und Wörtern, die auf die Jagd Bezug haben, aufgespeichert ist. Viele dieser Sprüche, die meist mit »Lieber Weidmann, sag' mir an« u. dgl. anfangen, sind in Handschriften des 16. und 17. Jahrh. erhalten, reichen aber offenbar in ein höheres Alter zurück; sie sind zusammengestellt in Grimms »Altdeutschen Wäldern« (Bd. 3). Vgl. Grässe, Jägerbrevier (2. Aufl., Wien 1869); Köhler im 3. Band des »Weimarischen Jahrbuchs« (Hannov. 1855); Wagner im »Archiv für die Geschichte deutscher Sprache und Dichtung« (Wien 1874).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Jagd — Jagd, das Aufsuchen, Verfolgen und Aneignen des Wildes, bildet auf einer gewissen niedern Stufe der Entwickelung die Hauptbeschäftigung ganzer Völker (Jägervölker). Die Raubtiere werden gejagt, um sich vor ihren Angriffen zu schützen und die Haut …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

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