Beisitz

Beisitz

Beisitz nannte man den Nießbrauch, den der überlebende Gatte an dem auf die gemeinschaftlichen Kinder vererbten Vermögen des andern nach manchen Partikularrechten hatte; dem Beisitzberechtigten lag die Pflicht ob, den Unterhalt der Kinder zu bestreiten. Dem Bürgerlichen Gesetzbuch ist der B. unbekannt.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Beisitz — (Beiseß), das in Deutschland vorkommende Recht des überlebenden Ehegatten, das Vermögen d es Verstorbenen mit den Kindern gemeinschaftlich zu nutzen u. zu verwalten. Es hört auf, wenn der überlebende Ehegatte wieder heirathet, u. wenn Kinder… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Beisitz — Beisitz, Recht des überlebenden Ehegatten auf eine mit den Kindern gemeinschaftliche Verwaltung und Benutzung des vom verstorbenen Ehegatten hinterlassenen Vermögens …   Kleines Konversations-Lexikon

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  • Orgellandschaft Oberschwaben — Die Orgellandschaft Oberschwaben geht in ihrem heute erhaltenen Bestand bis ins 17. Jahrhundert zurück. Insgesamt stehen in Oberschwaben rund 200 Orgeln unter Denkmalschutz. Inhaltsverzeichnis 1 17. Jahrhundert 2 18. Jahrhundert 3 19. Jahrhundert …   Deutsch Wikipedia

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  • Abteiland — Landschaft im Abteiland bei Waldkirchen Das Abteiland ist ein ehemaliger Besitz des Klosters Niedernburg ob Passau. Seit dem frühen 13. Jahrhundert gehörte das Gebiet bis zur Säkularisation 1803 zum Hochstift Passau mit dem Fürstbischof als… …   Deutsch Wikipedia

  • Andreas Florens Rivinus — Andreas Florens Rivinus, porträtiert von Elias Gottlob Haußmann Andreas Florens Rivinus (* 10. August 1701 in Leipzig; † 12. September 1761 in Wittenberg[1]) war ein deutscher Rechtswissenschaf …   Deutsch Wikipedia

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  • Château de Puivert — Die Burg Puivert (frz. Château de Puivert) ist die Ruine einer katharischen Burg nahe der südfranzösischen Gemeinde Puivert im Département Aude. Das mittelalterliche Gebäude liegt oberhalb des Dorfes auf einem Bergrücken mit einer Höhe von… …   Deutsch Wikipedia

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